Schneelaufen

Schneelaufen

Irgendwie schafft es mein Arbeitgeber jedes Jahr irgendein Projekt an den Start zu bekommen, dass irgendwie besonders ist: 2014/5 das erste Projekt auf Sylt – Laufen auf der Insel in Traumsonnenaufgänge, 2016 das zweite Projekt auf Sylt mit ebenso tollen Sonnenaufgängen. Zum Jahresabschluss 2016 gibt es nun einen Grund nach Lech, Österreich zu reisen.

Lech ist eigentlich ein verschlafenes Dörfchen, 1 1/4 Stunden von Innsbruck entfernt. Es sei denn, die Skisaison bricht los. Dann ist da wohl die Hölle los. Und hier hat unser Investor ein Hotelprojekt übernommen und sich in den Kopf gesetzt, pünktlich noch vor Weihnachten zu eröffnen, um die Saison noch mitzunehmen. D. h. wir haben ca. 5 Wochen Zeit, alles auf den Weg zu bringen: Bautätigkeiten abschließen, sämtliches Equipment von der Bettdecke bis zur Tasse zu besorgen, die gesamte Infrastruktur  Technik aufzubauen, den Vertrieb zu organisieren und Mitarbeiter zu beschaffen,… – ein tolles Projekt, grandiose Location und eine echte Aufgabe! Bei den letzten Standorten hatten wir wenigstens immer 6-8 Wochen! Da freut man sich auf unser Hotelprojekt in Münster – da sind wir von Anfang an dabei und können zur Abwechselung mal wieder ‚in Ruhe‘ arbeiten. Bin gespannt, ob wir das überhaupt können! 😉

Und so kommt es, dass ich diese Zeilen im Flieger nach München schreibe und mich auf mehrere Morgenläufe durch den Schnee in den Alpen freuen darf! Davor darf ich aber noch 3,5h Autofahrt hinter mich bringen.

In der letzten Woche war es noch relativ wenig Schnee, meine Kollegen vor Ort berichten, dass es seitdem kaum einmal aufgehört hat zu schneien. Somit hat der Mietwagen definitiv als Extraausstattung Schneeketten erhalten.

Schneeketten habe ich definitiv nicht für meine Laufschuhe, aber obwohl ich zuhause in der Regel noch in kurz-lang (-3 Grad) laufe, hat die lange Laufhose doch den Weg in die Tasche gefunden. Ich bin sehr gespannt auf die Streckenverhältnisse vor Ort. Bei meinem letzten Lauf vor Ort waren es ja nur ein paar Zentimeter Schnee und somit halb so wild, jetzt soll es dort anders aussehen. Ich bin gespannt. 

Es wird also eine echte Herausforderung, denn neben Schnee warten auch 1.700m Höhe und keine 100m ebene Strecke auf mich! Man darf gespannt sein, denn ich als Nordlicht empfinde ja schon den Deich als Zumutung! Zudem werde ich mir wahrscheinlich den Allerwertesten beim Laufen abfrieren!

Also ihr Höhenlagenläufer: irgendwelche besonderen Tipps für mich, die ich beherzigen sollte?

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