Fenix 3 – Ich hab’s getan!

Fenix 3 – Ich hab’s getan!

Nachdem ich ja schon geraume Zeit mit einem Hardwarewechsel geliebäugelt habe, deswegen sogar schon mein ‚Portal‘ gewechselt habe zu Strava, war es jetzt nach meinem Gebutstag Zeit! Ich habe den Schritt gewagt und mir eine neue Uhr, nämlich die Garmin Fenix 3 geleistet. Was mir an der Uhr gefällt? Ich mag die Kombination aus Optik und Funktion. Schließlich ist die Uhr für mich zweierlei: nämlich Laufuhr und ‚Alltags-Uhr‘. Aus meiner Sicht ist sie deutlich mehr Business-geeignet als viele vergleichbare Modelle. Was mich ziemlich überrascht hat, waren die Preisunterschiede, weswegen ich mich vor dem Kauf erst einmal mit den verschiedenen Uhr-Bundles und (Online-)Shops beschäftigt habe!

Beschaffung – Preisflut bei der Fenix 3

Die größte Herausforderung war zunächst einmal, dass Garmin die Uhr in verschiedenen Varianten anbietet, dazu kommen auch verschiedene Ausstattungsvarianten:

Die Uhr selbst gibt es in zwei Grundversionen: Fenix 3 Saphir („Edel-Variante“ mit Saphirglas) mit verschiedenen Armbändern und die Fenix 3 in zwei Varianten, die sich nur optisch unterscheiden: Rotes Armband mit silberner Lunette und schwarzes Armband mit anthrazit-farbener Lunette. Mittlerweile gibt es auch die HR-Variante, die eine Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk ermöglicht. Diese Variante hat Hendrik von trailblog.de ausführlich und lesenswert getestet.

Wer bereits einen Garmin-kompatiblen Brustgurt besitzt, kann diesen mit der Fenix 3 selbstverständlich weiterverwenden. Im so genannten Performer-Bundle ist dann allerdings auch der HRM-Brustgurt dabei, der weitere Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten in Kombination mit der Fenix 3 bietet. Wie üblich liegen die Preise je nach Anbieter meilenweit auseinander. Da ich ein bekennender Amazon-Nutzer bin, habe ich mich zunächst dort auf die Suche nach Preisen gemacht. Nach erschöpfender Recherche fand ich dort Preise für das Performer-Bundle von € 429,- bis zu € 479,-…  Bei Garmin direkt auf der Homepage lag das Bundle übrigens bei  € 529,-! Die Jungs scheinen noch nichts von Direktvertrieb und damit verbundener Optimierung der Vertriebskosten gehört zu haben. Vor ein paar Wochen hatte ich bei Amazon das Bundle zu € 399,- gesehen, leider war es dann, als ich bestellen wollte, nicht mehr zu diesem Preis verfügbar. Also das ein oder andere Preisvergleichsportal bemüht, aber einen Sub4-Preis habe ich nicht mehr gefunden. Also Bestellung vorest vertagt. Dann bin ich zufällig im Online-Shop von Decathlon unterwegs gewesen! und plötzlich wird mir das Performer-Bundle doch glatt zu € 399,- angeboten. Also zugeschlagen. Im Moment gibt es das Angebot auch wieder bei Amazon zu diesem Preis. Decathlon ist zwar nicht Amazon Prime, aber nach 2 Tagen hatte ich das gute Stück dann auch versandkostenfrei in den Händen.

Unpacking

Also die Verpackungskünstler von Garmin haben sich dieses Mal so richtig Mühe geben. 2 Schachteln ineinander verschachtelt… ein wenig friemelig, aber sehr hochwertig und clever verpackt. Wenn man dann alles auseinandergerupft hat, lagen eine Menge Einzelteile vor einem.

Fenix 3 - ausgepackt

Neben der Uhr waren die Ladeklammer (USB) nebst Netzteil, eine Kurz-Bedienungsanleitung, der HRM-Brustgurt sowie eine Brustgurt-Verlängerung. Letztere finde ich faszinierend. Ich bin nun wirklich kein schmales Hemd und der Brustgurt hat noch eine Menge Luft. Wofür die Verlängerung? Wer soll den Nutzen? Tim Wiese? Etwas irritiert bin ich über den Brustgurt: Auf allen Bildern, die man vom Bundle sehen kann, ist ein Brustgurt mit abklippbaren Sensor zu sehen. Dieser ist ‚fest verbaut‘. Angeblich verbraucht er aber nur Strom, wenn er auch getragen wird. Einen Batteriewechsel kann man wohl auch selbständig durchführen, indem man das Teil zerlegt.

Wechselzeit

Da ich ja aktuell mit der M400 von Polar nutze, ist der Umstieg rein  optisch schon der Hammer:
Fenix 3 im Vergleich zur M400 von Polar

Alleine die Größe der Uhr im Vergleich ist schon ein anderer Schnack.

Inbetriebnahme

Dank eines sehr einfachen Assistenten war die Inbetriebnahme der Fenix nun wirklich kein Problem. Ein paar Angaben zur Person und schon ging es los. Der Assistent koppelte auch direkt die Uhr und mein iPhone. Spätestens davor sollte man sich die Garmin Connect App aus dem Store geladen haben, denn die Kopplung scheint nur zu funktionieren, wenn auch die App gestartet ist. Die App benötigt dann auch einen entsprechenden Garmin-Account, der, falls noch nicht vorhanden, fix angelegt ist. Über die App kann man auch verschiedene Apps und Watchfaces downloaden, die durch Synchronisation zwischen Uhr und Phone automatisch installiert werden. Auch weitere Einstellungen für die Uhr funktionieren sehr einfach über die App.

Mir persönlich hat das Standard-Layout für die Uhranzeige nicht gefallen. Also ein neues über einen Link in der App ausgesucht und … feststellen dürfen, dass die Uhr zunächst ein Update benötigt. Das kann man leider nicht einfach direkt über die App per Bluetooth erledigen. Dafür muss die Uhr per USB an den Rechner mit installiertem Garmin Express… Nach erfolgtem Update, waren neue Apps und ein neues Layout ruckzuck installiert. Klasse!

Die Apps…

Tatsächlich ist die Fenix 3 eine schöne Smartwatch! Gekoppelt mit dem Telefon ist nicht nur der Music-Player fernsteuerbar, sondern die Uhr zeigt den Kalender und Nachrichten des Smartphones an. Die Wetteranzeige ist genauso über die Uhr möglich, wie eine Navigation. Über die Apps aus dem Connect IQ-Store sind jede Menge weitere Apps verfügbar, unter anderem auch ein Tide Runners Hamburg Watchface, ein nettes Gimmick für Fans und Member!

More to come…

Über meine ersten Erfahrungen mit der Uhr berichte ich in den nächsten Wochen…

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MichaelEddyDaniel Letzte Kommentartoren
Daniel
Gast
Daniel

Viel Spaß damit, die Fenix 3 macht wirklich Spaß, wird regelmässig über Updates verbessert und liefert inzwischen auch eine Super GPS Qualität ab.

Eddy
Gast
Eddy

Glückwunsch zu diesem Produkt: mein Neid ist Dir gewiss! 😉

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