Perspektivwechsel zum Berlin Marathon

Perspektivwechsel zum Berlin Marathon

Auch in diesem Jahr war der Berlin Marathon für mich ein wesentlicher Eintrag in meinem Laufkalender.

Auch in diesem Jahr wollte ich ein Berlin Wochenende mit Sabrina mit dem Marathon-Start verbinden.

Aber in diesem Jahr war der Start in Berlin ja leider nicht möglich. Sabrina und ich sind trotzdem gefahren…

Trainingsrückstand hat den ersten Ausschlag gegeben und dann hatte ich bei meinen Läufen nach ca. 5km immer Probleme mit dem Knöchel… war bei einem Lauf umgeknickt! So hatte ich keine Schmerzen, aber beim Laufen ging’s dann irgendwann los.

Freitagabend ging es dann nach der Kinder- & Hundelandverschickung zu Omi & Opi ab auf die Autobahn nach Berlin. Eine staubelastete Anreise später waren wir dann auch gegen 22:30 Uhr im Hotel (für nächstes Jahr buche ich ggf. ein anderes, trotz super Lage). Nach einem Geht-so-Frühstück sind wir dann zum alten Flughafen Tempelhof zur Marathon-Messe gefahren.

Auf der Marathon-Messe bin ich dann zum Renndoc gegangen. Diesem habe ich das Thema beschrieben und dann hat der Kerl am Knöchel auf einen Punkt gedrückt, worauf ich ihm fast ins Gesicht getreten hätte. Tat richtig weh! Daraufhin diagnostizierte er eine Überlastung und erteilte Startverbot.

Das hatte dann zumindest zur Folge, dass ich

  1. mein Bändchen sofort wieder abgeben musste.
  2. mich entscheiden musste, ob ich meine Shirts (Finisher und Event) oder das Geld zurück haben wollte.
  3. einen Gutschein über € 30,00 als Startgebühr-Rabatt für 2019 erhalten habe.
  4. einen Startplatz für 2019 sicher habe.

Wir haben uns dann noch etwas auf der Messe umgeschaut und sind dann wieder in Richtung City abgedampft.

Nach ausgiebigem Shopping waren wir dann beim Italiener ’nebenan‘ Essen. Die Speisen waren ok, der Service eher fies… wenn ein Berliner einen auf Italiener macht und rüberkommt wie ein Schmierlappen, dann fühlt man sich nicht wohl. Daher waren wir auch nur kurz in diesem Etablissement.

Sonntagmorgen haben wir uns dann nach dem Frühstück in Richtung Marathonstrecke aufgemacht. Den Start haben wir leider verpasst, wir haben uns kurz am Potsdamer Platz hingestellt und die Durchfahrt der ersten Handbiker angeschaut. Wir sind dann rüber in den Zielbereich und haben auf die ersten Finisher gewartet.

Es war einfach irre, die ersten Handbiker zu begrüßen – nach gut 01:05:00… Meine absolute Hochachtung haben aber die Rollstuhl-Athleten: nach gut 01:30:00 waren die ersten Rollis im Ziel! Das macht einen Schnitt von 28 km/h. Krass! Und die Energie die im Vorbeirollen rüber kam. Faszinierend – da kann man nur den Hut vor ziehen. Und das natürlich vor allen Handbikern/innen und Rollstuhlfahrern/innen!

Auf einer Großbildleinwand wurde immer wieder von der Strecke berichtet und es war relativ früh klar, dass es hier um den Weltrekord gehen wird. Die Stimmung im Zielbereich war einfach klasse.

Und dann kam Eluid Kipchoge auf die Zielgerade! In einem atemberaubenden Tempo schoss er an uns vorbei, dass ich nicht einmal auf 50m laufen würde. Und dann der Jubel zum Weltrekord.

Für mich war die Zeit im Zielbereich echt schwer! Mehrfach musste ich Emotionen runterschlucken, weil ich einfach selbst gerne auf dem Blauen Teppich unterwegs gewesen wäre.

Der Sonntag war ein klarer Sieg der Vernunft, aber emotional ein Elfmeterschießen.

Ich bin gespannt, ob ich mich entscheide, den Startplatz im nächsten Jahr anzutreten! Aber der nächste Lauf in Berlin ist schon terminiert: 07. April 2019 Halbmarathon in Berlin.

Aktuell kämpfe ich eher gegen akute Laufunlust, da der Motivationswettkampf fehlt. Die nächste Gelegenheit habe ich mir nämlich selbst genommen, indem ich glatt parallel zum Bremen Marathon Familienurlaub gebucht habe. Vielleicht kann ich mich ja noch zum Zeitsprung anmelden… das muss ich mal prüfen.

Ach ja: Da wäre noch das Finisher Shirt des Berlin Marathon 2018. Das ist noch original verpackt in meiner Tasche, denn man trägt keine Finisher-Shirts ohne Finish.

Ich hätte das Shirt ja gar nicht nehmen müssen, aber ich habe mir gedacht, es könnte ja jemand gebrauchen, denn eines für’s Training und eines für die ‚Vitrine‘ wäre doch nicht schlecht.

Daher verlose ich das Shirt (Grösse XL, Männer) unter allen, die hier oder bei Facebook unter dem entsprechenden Post kommentieren. Einzige Teilnahmebedingung: Du musst mir nachweisen, dass Du den Berlin Marathon 2018 gefinished hast. Derjenige, der für die 42,195 Kilometer am LÄNGSTEN benötigt hat, erhält das Shirt! Bei gleicher Zeit mehrerer Teilnehmer entscheidet das Los. Den Gewinner/ die Gewinnerin gebe ich dann am 30. September 2018 bekannt. Vergesst nicht Eure Mailadresse einzutragen.

Also fix kommentieren…

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