Seltene Begegnung

Seltene Begegnung

In der Regel laufe ich ja morgens in unmittelbarer Nähe der Gegend, in der sich Hase und Fuchs gute Nacht sagen… Beide begegnen mir auch regelmäßig auf meinen Runden: Der Eine hoppelt vor mir quer über die Straße, der Andere sitzt oft im Gebüsch am Straßenrand und lässt die Augen glühen…

Auch Fasan und Eule sind regelmäßige Zuschauer! Quantitativ die größte Gruppe bilden allerdings die Rehe. Da ich fast immer mit Bayo unterwegs bin, ist auch sie diese Wegbegleiter gewohnt. Meist schaut sie nur interessiert und drängt ein wenig in die Richtung der Zuschauer. Wahrscheinlich um einfach abzuklatschen oder so… Bei guter Sicht und alleine auf weiter Flur darf Bayo auch ohne Leine. Wenn sie dann aber Anstalten macht, auf die Pirsch zu gehen, wird sie abgerufen und angeleint, was nur selten nötig ist.

Heute durfte sie wieder frei mitlaufen und wie es der Zufall so will, sehe ich im Morgengrauen vor uns einen großen Schatten aus dem Maisfeld kommen. Ich musste wirklich zweimal hinschauen, um zu erkennen, was da unseren Weg kreuzt. Bayo setzte auch sofort zu einem neugierigen Sprint an. Ein kurzes Komando brachte sie sofort wieder an meine Seite und machte allerdings auch das Tierchen auf uns aufmerksam.

Wer da über die Straße huschen wollte, war niemand geringerer als Meister Grimbart in voller Pracht – ein veritabler Dachs. Das hat mich tatsächlich etwas überrascht. Ich glaube, bei dem hätte eine neugierige Bayo durchaus den Kürzeren gezogen. Der Kollege zog es aber vor, sofort wieder kehrt ins Feld zu machen und Bayo ist brav an meiner Seite geblieben und nicht hinterher getobt.

Das liebe ich ja an der Lauferei in der Natur… öfter mal etwas Neues!

Da die Ferien wieder vorbei sind, starten meine Morgenläufe nun auch wieder etwas früher, damit ich rechtzeitig zum Frühstück geduscht am Tisch sitzen kann. Das bedeutet automatisch, dass die Läufe wieder ungestörter sind, da noch nicht so viele Menschen unterwegs sind. Allerdings bedeutet das Ferienende auch, dass das ‚Dicke‘ auch wieder an den voll besetzten Schulbus-Haltestellen vorbeihecheln darf… Ein besonderes Vergnügen, über das ich bei Gelegenheit berichten werde.

Ein kurzes Update noch zum aktuellen Trainingsplan: Nachdem ich in der letzten Woche ein wenig geschwächelt habe, bin ich nun wieder auf Kurs. Ich versuche mich dann am Sonntag mal wieder an einem anständigen Dreißiger…

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Das vermisse ich: seit ich nicht mehr im Schwarzwald wohne, sondern hier in Berlin, sehe ich höchstens noch einen Stadtfuchs – kein Dachs, kein Reh mehr. Ich muss mal wieder in die Natur rausfahren…

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