Wenn’s läuft, dann läuft’s halt…

Wenn’s läuft, dann läuft’s halt…

Nachdem ich beim 1. AOK Vorbereitungslauf statt der vorgenommenen 25+x km für den langen Lauf der Woche leider nur auf die Halbmarathondistanz gekommen bin, hatte ich mir für Sonntag das Ziel gesetzt, dass die 30 fällt.

Die Voraussetzungen dafür waren fast bestens. Nur fast, weil ich nach der vergangenen Woche insgesamt recht müde war.

Zudem habe ich am Samstag an einem Blogger-Workshop von trusted-blogs teilgenommen. Wie hat dieser nun meinen Lauf beeinflusst? Genau genommen gar nicht, außer, dass ich beim get together im Anschluss noch ein sehr leckeres Weinchen (Grohsartig aus dem Hause Weingut Groh,  Rheinhessen) getrunken habe und mir während des Laufes sehr viele Gedanken über das dort Gehörte durch den Kopf ging. Übrigens falls einer der Workshopteilnehmer mitliest: das ist nur eine Empfehlung und keine Werbung… Ich war also gut abgelenkt!

Also Wecker gestellt, um dann doch wieder eine Stunde später als geplant losgekommen. So ist es halt. Dennoch wurde ich durch einen traumhaften Sonnenaufgang über von Bodennebel zugedeckten Feldern belohnt. Ich habe mir zudem einmal ein Beispiel am einen oder anderen Läufer aus dem Kreise der Racebooker genommen und kurze Fotopausen eingelegt. So konnte ich defacto das eine oder andere Mal die Herzfrequenz etwas zähmen und auch die Verpflegungspunkte im Wettkampf „simulieren“. Wobei es an der Verpflegung haperte. Ich war nämlich mal wieder ohne alles unterwegs. Das klappt bei mir in der Regel ganz gut und die Temperaturen sollten auch im Rahmen bleiben. Also vor dem Start nur noch einmal etwas getrunken und eine Kleinigkeit gegessen. Aber zurück zum Lauf: Gleich zu Beginn wurde ich wieder einmal durch einen traumhaften Sonnenaufgang belohnt…

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Davon beflügelt war ich mir sicher, dass ich die 30km knacken werde! Ich habe ja eine kleine Macke: Gerade bei den langen Läufen bin ich zu Anfang immer völlig planlos und laufe einfach nach Lust und Laune los. Ich kenne mich ganz gut in der Gegend aus, so dass ich immer eine ungefähre Vorstellung habe, wie weit es noch bis nach Hause ist. Wenn es über 30km werden sollen, habe ich mehrere Möglichkeiten: So könnte ich beispielsweise 3 10km-Runden um Oyten-Süd laufen oder von Oyten via Achim, Mahndorf, Weserpark,Oyten, Embsen und retour. Oder ich laufe halt via Achim am Kanal entlang zur Schleuse Cluvenhagen/ Etelsen – eine Traumstrecke!

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Mit den diversen Fotostops bin ich die Strecke von 30km in 03:24:17 ganz gemütlich gelaufen, größtenteils mit einer Herzfrequenz um die 130BPM. Erst im letzten Drittel des Laufes ging diese dann hoch, so dass eine mittlere Frequenz von 140BPM herauskam. Mit dem Lauf bin ich persönlich sehr zufrieden. Und es stimmt schon: Die langen Törns sind aus zwei Gründen wichtig: 1. Der Körper gewöhnt sich daran (Stichwort: Fettstoffwechsel) und 2. Der Kopf fängt an, daran zu glauben, dass 42,195km zu schaffen sind! Am Sonntag war ich sicher, noch 5-6km drauflegen zu können und den Rest bekommen wir im Wettkampf auch noch hin 😉 Nach der eher bescheidenen Vorwoche, lief die letzte Woche mit 63 Laufkilometern wieder im Soll und nach meiner Vorstellung…

Langer Lauf
Ach ja, ich bin am neuen Kreisel in Achim vorbeigekommen. Da musste ich mir glatt die Frage stellen, ob das ausführende Bauunternehmen wohl die hoffentlich horrende Miete für diese 1A-Werbefläche mit den Herstellungskosten für den Kreisel verrechnen darf. Genau genommen kann ich mir nur vorstellen, dass den Vertretern der politischen Parteien noch nicht eingefallen ist, dass dies ein idealer Standort für ihre Wahlwerbung ist. Oder es wollten alle Ihr Plakat auf der Insel aufstellen und die Gemeindeverwaltung hat dann lieber das Bauunternehmen …  Um des lieben Friedens willen… aber das ist nur Spekulation.

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